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Archiv für die Kategorie ‘Reisen’

Valle de Bravo, Mexico Januar 2010

21. Januar 2010

Von Valle de Bravo hört man immer nur das Beste. Von Fliegermekka bis hin zu immer schönes Wetter und fliegen bis zum abwinken. Gut, Fliegermekka ja, immer schönes Wetter, NEIN!

El Niño lässt grüssen oder vielleicht doch der Klimawandel? Wie auch immer, ich habe mit Einheimischen wie Miguel gesprochen, er ist in Valle aufgewachsen, fliegt schon seit 1976(!) und betreibt eine Flugschule, die notabene zwei ehemalige Pinzgauer der Schweizer Armee für die Offroadstrecken zum Startplatz auf dem Peñon verwendet.

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Fliegen in Schweden

11. Oktober 2009

Veschlafen linse ich unter der Bettdecke hervor, die letzte Party noch in den Knochen. Irgendwo auf dem Boden brummt mein Natel. Nach ewigem rumtasten finde ich das Ding und lese die SMS: Irgendwas mit Söderköping, heute, ne Telefonnummer, die ich anrufen sollte, steht da. Und dann erkennen meine Augen  noch ein Wort: Fly! Und sofort bin ich hellwach.

Nach einigen Telefonaten ist alles geregelt und ich schwinge mich mitsamt meiner Ausruestung auf mein Fahrrad und fahre zum Berga-Zentrum, wo mich ein anderer Flieger abholt. So machen wir uns auf nach Söderköping, wo der ”Norrköpings Skärmflygklubb” auf einem Gras Airfield eine Winde betreibt.

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Castelluccio 01.-06.09.2009

5. Oktober 2009

(Es beginnt mit Bruno’s Erlebnisse an den ersten Tagen…)

Erst gings mit Rafi am Samstag 29.08.09 noch kurz an das Freestyleair. Danach haben wir kurzerhand entschieden, heute schon nach Casti zu fahren. Was sich als gute Entscheidung herausgestellt hat!

So gegen 2 Uhr in der Früh bei viel Nebel auf dem Zeltplatz angekommen. Schnell das Zelt aufgebaut und sofort schlafen gegangen. Aufgewacht sind wir wiederum in kühlem Nebel. Nachdem wir uns mit den lebensnotwendigen Sachen beschäftigt hatten, gings gegen Mittag schon soarenderweise den Hang hoch. Unsere Frühaufsteher, Janine, Barbara und Bruno waren schon auf dem Weg, um diesen Hügel mit wandern zu erobern.

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Nach Westen hin

23. Juli 2009

Ein bisschen bevor sich Urs nach Osten aufmachte, hatte ich die Idee nach Westen aufzubrechen. Allerdings hatte ich mich für die Faule Variante entschieden mit dem Zug/Auto/Flieger zu reisen.

So machte ich mich am Montag den 6.07. auf mit dem Zug von Basel via Genf nach Montpellier wo mich Martin einer der berühmten X-riders (das Französische Pendant zu den airaddicts) aufgabelte. Nachdem wir das Polizeiverseuchte Montpellier (Tour de France) verlassen hatten gings via Perpignan in die Cerdagne nach Estavar in den Pyrenäen. Wo mich Nina, die ich von unserem Airaddicts Trip nach Australien her kenne, empfing.
Estavar liegt fast an der Grenze zu Spanien und gehört klimatisch gesehen zur spanischen Seite der Pyrenäen, was sich meist in einer deutlich höheren Basis äussert.

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Marokko mit Skyjam im Februar 2009

12. März 2009

Zürich- Marrakech- Agadir

30 Kilo wog der Rucksack, in dem sich der Gleitschirm und noch ein paar andere Sachen wie Schlafsack, Schuhe und solches befinden, also 10 Kilo über der Limite für das Frachtgepäck. Die nette Dame am Vorabend Check-in Schalter merkte jedoch nicht, dass der sperrige Rucksack auf dem Förderband auf der Begrenzung rechts und links auflag. Ich kam mit 22 Kilo davon.

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Charakterfrage

24. Februar 2009

Nun sind wir wieder in der Schweiz. Der erste Arbeitstag ist auch schon wieder absolviert, wir hoffen auf nen schönen Frühling in den Alpen.
Manilla ist allemal ne Reise wert, wenn man im Flachen streckenfliegen möchte. Flachlandfliegen war für mich neu, ich habe hier einiges darüber gelernt.

Auch neu war für mich die Teilnahme an einer Competition. Auch diese Erfahrung hat mich einiges gelehrt, ich bin mir über einige Gefahren, welche mir bis anhin unbekannt waren, bewusst geworden. Auch glaube ich etwas besser zu verstehen, warum Unfälle wie z.B. Ewa’s Gewitterflug überhaupt passieren können. Diese Comp hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und mir klar werden lassen, was mir Gleitschirmfliegen bedeutet und was nicht.

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Offizieller 2. Task Manilla XC Open

21. Februar 2009

Heute hat der Tag mal fast ohne Wolken begonnen. Erst um 11:00 Uhr haben sich die ersten kleinen Cumuli gebildet. Doch der Tag hat einige Inversionen und Überentwicklungen vorhergesagt. Nichts desto Trotz wurde heute ein anständiger Task gesetzt, so wie wir fliegen wollten konnten wir.
Doch der Anfang erging mir mega Zäh. Ich kam kaum auf Höhe und konnte die Inversion bei ca. 900m nicht durchbrechen. Es dauerte ne gute Stunde bis ich mal ein bisschen über dem Startplatz war und dann zog ich mal los. Sebi und Urs hatten schon früher einen schönen Bart erwischt und waren ausser Reichweite.
Es lief mir ganz zäh und als ich über Barraba ankam war kaum ein Steigen vorhanden. Ich sah vor mir liegende Piloten wegfliegen aber die fanden auch nix in der Nähe. So entschied ich mich zu Parkieren bis ich eine Wolke ausmachen konnte die sich neben mir bildete.
Nebenan bildete sich eine schöne Cumuluswolke mit beträchtlicher stärke. Als dann noch eine Wolke kam und ich die Ausdrehte bereitete sich die Cumulus neben mir zu einer Cumulusnimbus aus. So entschied ich mich die Wolke zu umfliegen. Doch als ich zum Gleiten ansetzte, bildete sie plötzlich einen rechten Amboss und bildete eine schöne Mammantus Struktur. Ich wollte eigentlich von ihr wegfliegen, doch der Schatten holte mich ein und ich bekam aufeinmal zügiges Steigen im Vollgas, obwohl es unten Schatten und oben Blau war. Das war für mich ein Zeichen, dass es zu Saugen begann und so entschied ich mich Abzuspiralen und Landen zu gehen.

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2/3. Task des XC-Open in Manilla

20. Februar 2009

Wie kann es wieder anderst sein. Morgens um 10:00 Uhr türmten sich wieder mal richtige Gewitterwolken. Es regnet schon im Norden von Mt. Borah. Das motivierte natürlich enrom. Jedenfalls war es vorhersehbar, dass es immer wieder regnen wird, da ja der Wind die Wolken immerwieder auf die Ridge drückten und dort die Luft unweigerlich steigen musste und auch die Wolken sich natürlich aufbauten.

Doch nichts desto trotz wurde ein Task eröffnet, und zwar mit einem Sicherheitsturnpoint gegen den Wind und in einer Distanz von 87km. Wir dachten schon, dass es eine harte Arbeit wird, da der Wind doch recht drückte.

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