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Testflüge am Niviuk Icepeak 3

Leicht sein und Gleitschirm fliegen passt nur bedingt zusammen. Seit ich mit den Acroschirmen unterwegs bin, bin ich stärker auf der Suche nach nem direkten und wendigen Schirm, zudem hab ich die Bedenken verloren, mit ner kleinen Fläche in der Thermik keine Chance zu haben. Ich hab mich am Peak immer leicht gefühlt (obwohl ich ihn teilweise überladen geflogen hab), so war ich auf der Suche nach nem Streckenschirm mit 21-22m^2 ausgelegter Fläche. Viele Möglichkeiten bieten sich da leider nicht mehr, eine davon ist der kleinste Niviuk Icepeak 3.

Verschiedene Gründe haben mich dazu bewogen, mich für nen gebrauchten Schirm dieses Typs umzuschauen. Nachdem’s schon wenige Streckenschirme mit so ner kleinen Fläche gibt, so gibts noch viel weniger Pilotinnen und Piloten, die so nen Schirm vielleicht gebraucht anzubieten hätten. Glücklicherweise bin ich bei Regula S. auf offene Ohren gestossen und hab so ihren Icepeak 3 ausleihen können. Danke vielmals!

Nun denn, Schirm in Interlaken abgeholt und als erstes mit Jan nach Fiesch, in der Hoffnung, damit mal etwas thermikfliegen zu können. Mit dem Wissen, dass ich zum ersten Mal an nem Comp-Schirm hänge und dass diese u.U. nicht sooo gut starten, hänge ich mich ein und starte mangels Wind halt mal vorwärts. Siehe da, es funktioniert tatsächlich auf Anhieb, ich bin fürs Erste happy.

Aber die nächste Herausforderung steht an: Thermikfliegen :-) Weiss ich noch wie das geht, es ist ewig her, seit ich das letzte Mal was ausgedreht habe… Aber siehe da, es geht, und hier zeigt sich glasklar einer der Leistungsunterschiede des Comp-Schirms: Die Thermik ist schwach, aber es reicht für mich problemlos (im Gegensatz zu allen anderen, niemand sonst kann sich im Startschlauch halten). Das hat mitnichten mit Pilotenkönnen zu tun, es ist der reine Steigleistungsunterschied des Schirms im Vergleich zu Homologiertem, das Ding setzt einfach alles um, beeindruckend.

Als einziger kann sich am Addict in nem anderen Schlauch noch Jan halten, er machts mit Können. Als die Thermik dann etwas stärker wird, werden auch bald die gut sichtbaren Unterschiede kleiner, viele kreisen nun in den spärlichen Ablösungen. Bald ist aber Schluss, die prognostizierte Cirrenschicht macht dem Spass unerbittlich ein Ende und nach etwa ner Stunde ist der Flug vorbei. Zeit für nen zweiten, es hat Abwind und ich ne riesige Mühe wegzukommen (es wird sich später rausstellen, dass ich ganz einfach falsch gestartet bin, der Schirm startet ganz gut). Irgendwann klappts und ich hab endlich Gelegenheit, die ersten zaghaften Manöverchen zu versuchen.

Man hört viel, am deutlichsten sind die Bedenken zur Verhängertendenz. Ich trau den vielen Stäbchen auch nicht recht und hab mir vorgenommen, rauszufinden, ob ich den Schirm im Griff hab, oder zumindest, ob ich das lernen kann. Es ist mir völlig bewusst, dass ich mit grossem Risiko unterwegs sein werde, die Versuche, die ich benötige, um das rauszufinden, unternehme ich deshalb am Acrogurtzeug (2 Notschirme und Quickouts) über den weiten Wiesen um Wolfenschiessen.

Ich hab mir vorgenommen, mit dem Schirm als erstes den Stall zu verinnerlichen, damit ich später bei möglichen Verhängern reagieren kann. Über den Sackflug nähere ich mich der Geschichte an, das Manöver ist überraschend einfach und stabil, wirklich sehr zugänglich! OK, der Schirm biegt sich natürlich aufgrund der Streckung über die Querachse, aber das ist wunderbar mit den Bremsen zu kontrollieren, ich bin erleichtert. Da sich der Sackflug als so einfach und stabil erweist (auch aufgrund der Bremsanlenkung, die den Schirm gleichmässig über die ganze Länge abreissen lässt, schätz mal aus Gründen des flachen Drehens) muss ich einfach einige Helikopter versuchen :-) Naja, die Geschichte bleibt immer nach max. 2 Umdrehungen stehen, u.U. würds mit geöffneten Trimmern anders aussehen.

Nach etwas wingovern (was erwartungsgemäss sehr gut geht) gehts an die Seitenklapper. Alles erst mal mit neutralen Trimmern und unbeschleunigt. Ich brauch etwas Überwindung, um die doch stark belasteten A-Leinen runterzuziehen… Und es geht denn auch was, die ersten Klapper hab ich nicht gut im Griff, bremse eher etwas zu stark gegen und bring die offene Seite das eine oder andere Mal in den Sackflug. Das ist nicht problematisch, aber nicht so gedacht und zudem öffnet damit die geschlossenen Seite jeweils recht impulsiv, was nicht grad angenehm ist.

Nach etwa 5 oder 6 Seitenklappern begreif ich endlich, dass nur kurz ein stärkerer Bremszug auf der offenen Seite benötigt wird, um die Geschichte am Abdrehen zu hindern und danach nur noch sehr wenig Bremse auf der offenen Seite nötig ist. Zudem hilfts sehr, auf der klappenden Seite sobald als möglich (sprich schon grad nach dem Klapper) nen Bremsinput zu setzen, so wird das ganze Klappverhalten sehr viel netter. Schön zu sehen, dass doch ein Lerneffekt da ist!

Zwischen den Manöverflügen geht’s zusammen mit dem pgzh und Marco noch für nen Tag nach Laax. Und wiederum: In schwacher Thermik ist ein Wettkampfschirm (zumindest dieser, hab keinen Vergleich) ne Macht, die Unterschiede sind eindeutig, diskussionslos. Obwohl ich mich irgendwann nach nem kleinen Streckenversuch noch nach Ilanz versenke, weil ich offensichtlich doch etwas optmistisch werde, wars ein wunderschöner Thermiktag und ich kann hinter Flims/Laax wieder mal ein Häklein setzen ;-)

Weiter geht’s mit den Manövern. Immer mal wieder ein Stall um die Routine zu bewahren, Seitenklapper, klar, und endlich versuche ich auch mal Frontklapper. Uiuiui, krass kann ich dazu nur sagen! Das ich nicht schon nach dem ersten am Notschirm runterkomme hab ich nur dem Glück zu verdanken, dass es mich unter dem stabil geschossenen Schirm nicht eintwistet und ich das Ding nach einigen Bremsimpulsen doch wieder zum öffnen bewegen kann… Beim zweiten Versuch verhält sich der Schirm dann in etwa so, wie ichs erwartet hätte, nach dem dritten lande ich am Notschirm, mit der Erinnerung des ersten Frontklappers bin ich darob nicht mal mehr überrascht.

Ich hab so einiges gelesen und bin mit der Annahme in meine Frontklapperversuche gestartet, dass man (ja, auch nen Wettkampfschirm), nachdem der Schirm geklappt hat, am Besten einfach mal machen lassen soll, Bremsinput sei da eher nachteilig.
Zumindest scheint das für diesen Schirm nicht richtig zu sein ;-) Meine Schlussfolgerung nach diesen 3 Versuchen und die Basis weiterer Übungen (später irgendwann): Ich werd auf jeden Fall bremsen müssen, auch mit dem dem Risiko, das Ding dadurch zu stallen (ein gestallter Schirm ist mir im Vergleich dazu viel lieber ;-) ). Mal schauen, vielleicht reicht ein Impuls, vielleicht siehts auch anders aus, ich werd nicht drumrum kommen, es auszuprobieren und zu lernen.

Aber später, später, mittlerweile musste ich den Schirm leider wieder zurückgeben.

Etwas Positives hatte der Notschirmabgang allerdings: Ich konnte endlich mal der ganze Ablauf am Rogallo durchspielen, alles über ner grossen Wiese und ohne Wind, Hauptschirm abwerfen, steuern und recht locker stehend landen. Hat stark überzeugt, dieser Notschirm inklusive Quickouts ist ne echt problemlose Alternative, wenn der Hauptschirm nicht mehr fliegen möchte. Man glaubts halt erst, wenn mans selbst erfahren hat ;-)

Uersel Geräte , , , , , , ,

  1. 1. Februar 2010, 07:29 | #1

    Die goldige Brämsrölleli sind s’geilschte ;) hät si die nahgrüschtet? muen i au ha :D

    Ganz es schöns video! easy sound! u du häsch eifach es händli für schirm! uhuere d’kontrolle!!

  2. 1. Februar 2010, 10:30 | #2

    Sehr schöne Bricht Urs!

    Wie du schribsch bim Frontklapper, denk ich das en churze Impuls a dä Brämse hilft zum dä Schirm öffne oder besser gseit gar nid erscht so zue gah lah… stalle söt glaub nid nötig si. Ich bin aber gspannt uf dini Teschts.

    @Domi: Diä Brämsrölleli sind original :-)

  3. 1. Februar 2010, 12:41 | #3

    @Skydive
    Naja, weiss nicht recht wie du das meinst, bin am Notschirm runtergekommen am Schluss ;-) Ich mein, wenn ich so ne Frontklapperreaktion nicht verhindern kann (den zuverlässig handlen lässt sich die Reaktoion selbst eher nicht ;-) ), dann werd ich den Schirm ganz einfach nicht fliegen dürfen…

  4. 1. Februar 2010, 12:59 | #4

    @Urs

    Mach dich nid immer schlechter als bisch ;-) Wie dä Domi scho gseit hät, häsch du es super gfühl für Schirm… anderi wäred bim Stallversuech scho mit em Notschirm abe :-D

    Bezüglich dim Frontklapper: Du häsch ja dete nix gmacht nachem chlapper so wie ich das gseh… Bi söttig Schirm gilt halt nid händ ufe und warte. Ich han das bi mim Edge gseh…. dä hät sofort en chneuel gäge hindere wellä bilde… sofort churz uf d’chlötz zum dä flügel öffne und spannig dri z’gä und dänn d’bräms wieder ufe damit er nid sacked… und dän gaht das wunderbar… wirsch du au bim IP3 anebringen….

  5. 1. Februar 2010, 12:59 | #5

    jo i meine eifach dis händli für abrise u dänn so suber… findi halt cool! u eifach so zum spass mal echli heli afange… jenu i find das halt scho no kontrolle, da döf mer au mal am notschirm abecho

  6. 1. Februar 2010, 13:01 | #6

    @Urs

    Verhindere lad sich en Frontchlapper wohl nid immer… chans halt mal gä, aber nachem chlapper dörfsch ame IP3 halt nid penne ;-)

  7. 1. Februar 2010, 18:34 | #7

    Super Bricht Urs. Sehr interessant zum läsu und es schöns video hets öi nu gigä ;)

    Hesch eigentlich numal mit abwind miessu startu? und is de besser gangu als in fiesch?

  8. 1. Februar 2010, 19:22 | #8

    Schirm startet wunderbar wenn ich starte wie am Sonic, reinrennen… Geht problemlos. Viel Abwind hatte ich nicht mehr, aber null und leichter Abwind ging gut.

  9. Ibrahim
    3. Februar 2010, 12:43 | #9

    Super Bilder,
    Spannend zu sehen,fur mich als “normale Flieger” unvorstellbar.
    Alles sehr elegant und Souveran durchgefuhrt.
    Gratuliere dem Pilot,klasse.
    Ibrahim

  10. Jörg
    4. Februar 2010, 19:25 | #10

    Hoi Urs, super Bericht, cooles Video. Danke!

    @dominik: Nachdem die billigen Bremsrölleli beim Icepeak XP die Tendenz hatten, sich durch die Ummantelung der Bremsleinen zu fressen (daschimfall nöd luschtig, plötzlich nur noch der viel dehnbarere Kern auf der einen Seite…) gehören nun die tollen Metalldinger beim 3er zur Standardausstattung.

    Zum Frontklapper: Gerade als Nicht-so-Schwergewicht musstest du dich vermutlich ziemlich in die Seile hängen, damit die Front überhaupt runterkam, richtig? Der IP3 hat extrem viel Zug auf den As, das klappt auch bei viel Gas kaum von alleine. Und wenn doch, dann kündigt sich das schon ziemlich grosszügig vorher an, so dass man meist gut Zeit hat aus dem Gas zu gehen und einen kurzen Zug auf die Bremsen zu geben.

    Was du uns da zeigst ist genau was Kari Eisenhut vor einigen Jahren mal beim Liga-Siku unter dem Titel “Was ist anders bei High-Arc-Schirmen in Extremsituationen” zum Frontklapper gesagt hat: Gerade bei hoher Streckung kann die Entrittskante übel unten kleben bleiben, wenn’s schon soweit ist, braucht’s einen recht kräftigen Bremsimpuls, um die wieder zu öffnen. Besser schon während dem Klappen kurz was geben, damit’s gar nicht erst zur Kleberei und der anschliessenden Sauerei kommt :-)

    Verhänger wie der um 07:20 gehen meiner Erfahrung nach mit der C3 am besten auf, die Stabi-Leine ist nahezu wirkungslos.

    Viel Spass weiterhin auf der Suche nach einem Leichtpiloten-Thermikschirm, bin gespannt womit du nächstes Jahr in Fiesch rumdüsen wirst.

  11. 4. Februar 2010, 19:58 | #11

    Hallo Urs
    ich bin beeindruckt über dein Schirmgefühl. Mir reicht der factor schon… was das reagieren angeht… ;-)
    gruess

  12. 5. Februar 2010, 12:34 | #12

    @Jörg
    Ja, viel Wahres in deinem Kommentar… ;-) Die A’s sind wirklich sehr stark belastet, hat schon etwas Überwindung gebraucht, so war stark belastetes einfach runter zu ziehen.

    Denke allerdings auch, dass die Klappsituation nicht ganz sooo realistisch ist, wenn ich sie mittels Zug an den A’s simuliere. Ich trau meiner Reaktionsfähigkeit schon soweit, dass ich bei nem entstehenden Klapper zumindest noch Bremsinput setze, auch wenn’s den Schirm dann u.U. trotzdem noch verräumt.
    Du kennst ja die etwas komplizierte Aufhängung der A-Leinen an den verschiedenen Gürtchen, bis man da nur schon wieder raus ist und Bremsinput geben kann gehts u.U. ein Momentchen, hab vor allem bei den Seitenklappern einige Male das Problem gehabt, dass ne A-Leine irgendwo am Handschuh hängengeblieben ist. Klar, mit Bremsinput, wenn die Front kommen will, sollte sich da schon im Ansatz etwas retten lassen.

    Trotzdem möcht ich den Frontklapper mit mittlerer Front unten hängend in den Griff kriegen, gibt mir einfach ein gutes Gefühl. Wahrscheinlich brauch ich nen neuen Schirm, wenn ich’s den endlich mal kann :-D

    Zu den zerschlissenen Bremsleinenmäntel: Das hatte ich irgendwann noch bei jedem Schirm, mal schauen, ob diese Rölleli da was ändern…

    Ah, und übrigens: Das (vor allem die Stallgeschichten) sind nun wirklich nicht so schwierig, der Schirm ist wirklich sehr stabil und träge (Streckung) im Stall! Alles halb so wild.

    Wie auch immer, die Geschichte hat zu wirklich interessantem und hilfreichem Feedback und Tipps geführt, danke dafür!

  13. Jörg
    5. Februar 2010, 18:33 | #13

    Du fliegst vielleicht einfach deine Schirme jeweils länger als ich :-) Bei mir war das beim XP die erste abisolierte Bremsleine, und das schon nach etwa 60, 70 Stunden, mitten in einem PWC-Task…

    Und eben, so was ich bisher von deinen Steuerleinenziehkünsten gesehen hab, denk ich dass ein Frontklapper in Natura für dich kein Problem darstellen wird, da du dann den Flügel schon spürst und bereit bist für Input, nicht erst noch die Handschuhe aus den Leinen pflücken musst. Kommt glaubs gut…

  14. nochmals Jörg
    7. Februar 2010, 16:59 | #14

    Kleiner Nachtrag – und grosse Bitte an alle, die sich durch Urs’ ausführlichen Testbericht und das tolle Video dazu inspiriert fühlen, ähnliches auch zu versuchen: Sprecht doch euer geplantes Testprogramm bitte mit dem jeweiligen Schirmbesitzer VORGÄNGIG möglichst genau ab.

    Hintergrund: Die meisten Wettkampfflügelpiloten, die ich kenne, sind sehr empfindlich, was ihre Flügel angeht. Wir gehen mit den Teilen ziemlich sorgsam um, packen sie liebevoll und auf möglichst schonende Art – was durchaus mal etwas länger dauern und am Landeplatz zu entsprechenden, nicht ganz unberechtigten Sprüchen führen kann.

    Beim Wiederverkauf gelten Angaben wie “Kein Akro” oder “Kein SIKU” als Qualitätsmerkmale, die darauf hindeuten dass der Schirm in tadellosem Zustand ist, dementsprechend höher dann auch der erzielte Preis. Dies aus der Überlegung heraus, dass bei Extremfiguren durch ungleichmässige, vom Konstrukteur nicht vorgesehene Belastungen die interne Struktur wie auch die dünnen Wettkampfleinen verzogen werden können. Auch beim Tuch selber sind Veränderungen der Flugeigenschaften spürbar, je stärker der Schirm beansprucht wird. Häufiges zerknüllen, z.B. mit Stalls, fördern und beschleunigen meiner Ansicht nach diese Veränderungen.

    Im Laufe einer Saison vermessen sogar Piloten die ihre Schirme kaufen und mit der Entwicklung wenig bis gar nichts zu tun haben, die Leinen durchaus ein, zwei Mal – wenn er nicht geradeaus fliegt sogar häufiger. Trimmen dann nach, damit die ganze Geschichte möglichst nahe an das herankommt, was die Designer mal als Optimum festgelegt haben. Differenzen von 1, 2 Zentimetern sind nämlich schon spürbar, vor allem im direkten Vergleich mit 100 andern Piloten auf ähnlichen bis gleichen Schirmen.

    Vor diesem Hintergrund und unter Anbetracht des von uns betriebenen Aufwandes ist es vielleicht verständlich, hoff ich zumindest, dass wir uns von allen, die mit unseren Schirmen in Kontakt kommen, die selbe Sorgfalt im Umgang damit wünschen wie wir sie selber dauernd an den Tag legen.

    Falls es dann während den Tests zu einem ungeplanten Zwischenfall kommt, der in einem Retterabgang und eventuell sogar einer Trennung mittels Quick-Outs (also einem “ich schmeiss den Schirm aus einiger Höhe auf den Boden oder ein Hausdach oder einen Baum”) resultiert: Informiert doch den Schirmbesitzer möglichst sofort und persönlich darüber, und organisiert mit ihm zusammen einen Check durch eine Fachperson. Kommt vermutlich besser an als wenn die Information via Gerüchteküche und/oder Youtube fliesst.

    Dass all das jemandem, der zum ersten Mal einen solchen Schirm ausprobieren will, nicht unbedingt klar ist, ist für mich auch nachvollziehbar. Darum eben dieses Posting. Die Wettkampfschirme sind einfach etwas weniger robust als ein Akro-Schirm – dafür steigen und gleiten sie halt auch etwas besser…

    Happy Landing! :-)
    Jörg

    P.S. Im Umkehrschluss dazu gilt natürlich auch: Wenn du jemandem einen Wettkampfschirm zum testen ausleihst, stell sicher dass der Tester weiss was deine Erwartungen sind bezüglich dem Umgang mit deinem Schirm. ;-)

  15. 15. Februar 2010, 01:17 | #15

    Sorry guys, was asked by the owner of the wing to block the video contained in the post. Why that? Because his name is clearly visible on the wing and he doesn’t want to be associated with this video since he was not the pilot, it was me! Gonna replace it with a version where the name and the number is not readable, please give me a few days…

    But thank you for visiting our page, your clicks are much appreciated ;-)

  16. 21. März 2010, 13:58 | #16

    The Icepeak video is availabe again.

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