Asysat, Tumbling, what ever, Hauptsache g-Force
Da ich mich momentan mit irgendwelchen G-Manöver beschäftige, hatte ich letztens die Kurzschlussidee diese Beschleunigungen zu Messen. So konnte ich rüber ins Labor und mir mal drei DMS-Beschleunigungssensoren (bis +-10g mit einer Auflösung von 20000 digits) besorgen, ebenfalls ein Datenrekorderböxchen und nen Akku. Dazwischen einen riesen Haufen an Kabeln. Eigentlich wäre die ganze Box relativ klein geworden wenn da nicht die meterlangen Kabel wären.
Jedenfalls beschäftigte mich schon ewigs, wie hoch etwa die Beschleunigungen sind. Warum sollte ich diese Messungen nochmals machen, ist doch schon alles in Fachzeitschriften abgeackert worden. Doch ich wollte einfach mal Wissen wies bei mir und meinem Schirm ausschaut
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Wie sah mein Testflug aus:
Ich Startete, flog raus und dann mal vier Wingover um Speed zu holen. Beim letzten Wingover viel Speed behalten und dann auf die andere Seite einen SAT reisen um ein Tumbling zu machen. Nach zwei Umdrehungen wurde ausgeleitet und wieder das gleiche Prozedere. Am Schluss noch einen hundskomunen SAT einleiten und fertig war die Messung. Ich hatte diesen Flug 3 Mal wiederholt und alle Messungen sahen in etwa gleich aus.
Nun zu den Messwerten. Im unteren Bild seht ihr den zweiten Messflug. Ebenfalls ist ein Bild mit den Positionen der Sensoren abgebildet. Der Sensor 3 ist vor allem interessant, da er die Radialbeschleunigung abbildet. Die roten Punkte sind die Wingover am unteren Punkt und die grünen Punkte die Tumblings. Die Violeten Punkte wiederspiegeln den SAT.
Wingover: Man sieht dort gut den Zusammenhang von Radialbeschleunigung und Geschwindigkeitszunahme des Gleitschirms (Beschl. nach Vorne). Wenn man unten durchschwingt dan sind beide Amplituden maximal. Ist man über dem Totpunkt wird die Beschleunigung gebremst und ebenfalls wird die Radialbeschleunigung kleiner. Da ich die Sensoren auf 1G kalibriert habe, gibt mir ein Wingovermanöver bis zu 4G Zusatzbelastung. Hätte ich nicht gedacht, aber der 69 ist mit mir schon recht dynamisch.
Beim Tumbeln ist es so wies es sich anfühlt, wenn ich Einleite haut es mich enorm durch die Gegend. So bekomme ich dort sehr kurzfristig einen Druck von 6G und mit jeder Umdrehung nimmt er ab. Wobei ich dem Messwert glaube, da ich mit 100 Messpunkte pro Sekunde Messe ist dieser Kurvenverlauf kein Ausreisser oder etwas dergleichen, da ein ganz sauberer Verlauf aufgezeichnet worden ist.
Weiter ab 220s fliege ich den SAT, dort sieht man, dass ich eine Zusatzbelastung von ca. 4G erreiche.
Wie man in den angehängten bildern sieht, ist diese Messung, sehr spontan gemacht worden. Daher kann es natürlich sein, dass vorallem die Seiten- und Vorwärtsbeschl. nicht ganz genau gemessen worden sind, da diese Achsen nicht so stabil waren wie die Radiale. Ich hatte zwar mein Packet schön im Gurtzeug fixiert, doch eben nur provisorisch. Die Achsausrichtung hat sehr gut Funktioniert, da ich kaum Abweichungen hatte zu meiner Eichung im Labor. Da es sich auch nicht um eine hochfrequente Messung handelte hab ich die Sensoren statisch geeicht.
Jedenfalls bin ich jetzt im Zweifel ob diese Beschleunigungswerte stimmen können, da sie schon enorm hoch sind, doch wiederum finde ich, haut es mich gewaltig in der Spülmaschine rum! Mach mir mal noch ein paar Gedanken und ev. kann ich noch Urs dazu überreden mitzumessen (falls er sich von seinem intensiv Training lösen kann
), damit man mal noch mit einem anderen Piloten vergleichen kann. Und was natürlich dann noch kommen sollte wäre ein Film um die Daten abzugleichen
voll geili messig.
ich üebe nochli, wenn de WK dore esch, denn chame das ganze au mol amene factor usprobiere.
cooli sach, jetzt warti nur no uf diä ultimativi kombimässig, Puls, g , beschluenigung und video!
Cooli sach Domi
Dini Schirmskizze isch hamer 
Jetzt müsst mer das ganze würklich es paar mal wiederhole… En tandem wer au no interessant… würd also mich zur verfüegig stelle
Hoi Domi
Die kürzlich gerissenen Leinen lassen doch eher vermuten, dass die so hohen g-Belastungen wirklich stimmen können.
wow, wieder mal Forschungsarbeit, obwohl die Fotos eher Vorbereitungen auf enen Gleitschirm-Bombenanschlag auf den Unspunnenstein vermuten lassen
Lieben Gruess, thomas