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Das Casti der Schweiz

Fast genau ein Jahr ists her (-10 Tage) als Thomas, Sebi und ich das letzte Mal am Brämabüel in Davos waren. Und es war geil! OK, in erster Linie Soaring, aber das at its best! Jetzt bin ich wieder unterwegs, warte in Landquart, mit etwas Glück taucht Janine noch auf. Aber sie taucht nicht auf und so gehts halt alleine weiter nach Davos. Naja, sie hat ihre Ration Soaring letzte Woche offensichtlich schon gehabt.

Dummerweise löse ich wieder ne Tageskarte. Schon das letzte Mal wars ein Fehler, wiederum sollte es sich nicht ausbezahlen. Am Bräma angekommen startet grad ein Tandem und zwei Deutsche sind am warten. Ich lege auch gleich aus und starte, hab ich doch ne Tageskarte. Aber es steigt schon, um etwas nach 11 Uhr an ner Westflanke, mit nem 17m^2 Schirm! Vorerst zwar noch rein thermisch, aber es reicht, dass der Tandem und ich uns oben halten können. Bald sind auch die Deutschen in der Luft und gemeinsam suchen wir die schwache, aber zuverlässige Thermik.

Ich halte es für nötig, noch das eine oder andere am Beschleuniger rumzubasteln und lande deshalb einige Male top. Alles schon jetzt möglich, ich staune, wie problemlos es jeweils wieder hochgeht. Obwohl keine erkennbare Absaufgefahr herrscht verschwinden jetzt die zwei Deutschen und der Tandem, warum, das verstehe ich bis jetzt noch nicht. Na dann halt, lasst mich doch alle im Stich… ;-)

Zumindest habe ich jetzt die Kante ganz für mich alleine. Und der Talwind setzt endlich ein. Der Tag ist ausgesprochen thermisch, nördlich von Klosters bilden sich bald schon hohe dunkle Wolken, Davos bleibt davon aber den ganzen Tag hindurch verschont, Wolken hats zwar, aber die bleiben freundlich. Hats zuvor noch recht gut gereicht, um thermisch etwas mehr an Höhe zu machen um danach etwas zu acronen, so ist jetzt Waga-Time, Toplanden und Rumspielen angesagt. Und die Bedingungen sind wirklich perfekt! Thermischer Tag, eher mehr als weniger Bise und nen kleinen Schirm sind ne perfekte Kombination für den Brämabüel.

Vernachlässige ich die Wing-Overei immer ein wenig, so habe ich heute alles nachgeholt. 1000 oder so geländenahe Wing-Over, so geil, wirklich, Glück pur! Und dann wieder schnell toplanden, etwas verschnaufen, weiter… Hammer! OK, auch nicht grad ungefährlich, das Gelände würd nen Einschlag nicht wirklich verzeihen, liegen doch einige Steine rum. Mittlerweile ists auch so stark geworden, dass man locker zum oberen Startplatz raufsoaren kann, rausfliegen, acronen, wieder von vorne… OK, viel an Höhe ist nicht und die Rettung werfen wär auch nicht grad gesund, aber es reicht, um etwas rumzuhelikoptern und Mystiflips zu üben. Auf jeden Fall macht s einfach Spass, die Strömung ist sehr laminar, Dünenfeeling pur! Und das schöne ist, mit dem kleinen Schirm darfs auch mal recht stark blasen ohne dass man sich grad grounden lassen muss. Die Bedingungen waren den ganzen Tag über wirklich perfekt!

Um 17:45 lande ich, in nem erstaunlicherweise moderaten Talwind, und um 18 Uhr gehts auf den laaangen Heimweg. War geil, wieder einmal, ist hat einfach ein super Soaringhügel, dieser Brämabüel! Und hat etwas für nicht stattgefundenes Casti entschädigt!

Uersel Erlebnisse , , ,

  1. 11. September 2009, 06:31 | #1

    han i der no vergässe säge… am jakobshorn bechunt mer verbilligung mit de COOP SUPERCART ;)

    also jede wos si hät…

  2. 11. September 2009, 11:36 | #2

    Ich glaub, es gäb noch einen weiteren Trick: Kannst bei irgend nem Camping in der Nähe eine Nacht buchen für etwa 20.-, dann krigste ne Tageskarte Jakobshorn gratis dazu… Wäre immer noch günstiger als ne Einzelfahrt.

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