Bis Slovenien… Naja, ich habs versucht
Einfach unterwegs nur mit dem Gleitschirm… Da es letztes Jahr so ne tolle Erfahrung war und ich sogar überraschend gut vorwärts gekommen bin, versuche ich dieses Jahr wieder. Aufgrund der häufig vorherrschenden Westströmung solls nach Osten gehen. Starten tu ich in der Schweiz, schön wär’s, wenn ich Slovenien erreichen könnte. Und das sollte doch möglich sein, 3 gute Flugtage oder so sollten doch schon ganz schön was an Strecke bringen… Und ich hab 2 Wochen Zeit, bin optimistisch, das es klappt.
Gut, vorerst verzögert sich der Start. Mein neuer Acroschirm ist grad eingetroffen und ich nehm mir mal etwas Zeit, mich unter den zu hängen. Schlussendlich verzögert aber nicht mal das mein Unternehmen wirklich, das Wetter ist so schlecht, dass ich es nur unter grösster Mühe zwischen den Schauern schaffe, 2 oder 3 Acroflüge am Tag zu machen, an Streckenfliegen ist natürlich nicht zu denken. Super sieht die Prognose auch für die kommenden Tage nicht aus, schlussendlich entscheide ich mich aber, am Donnerstag dem 09.07. zu starten. Denn interessant wird die Geschichte so oder so, auch wenn’s nicht so gut fliegt…
Donnerstag, 09.07.09
Bevor es überhaupt losgeht passiert das erste Missgeschick. Beim Anziehen der Kompressionsgurten meines bewährten, aber mittlerweile schon etwas runtergekommenen Advance-Packsacks reiss ich eine Kompressionsgurte komplett ab! Ah scheisse, mit nem unkomprimierten Rucksack möchte ich nicht wandern müssen! Glücklicherweise liegt meinem neuen Acroschirm ein ganz vernünftiger Packsack bei, vom funktionalen Design her sogar recht ähnlich dem von Advance und so pack ich mein ganzes Material halt um. Noch nie benutzt, noch nie damit gewandert, hoffentlich bewährt sich das Ding…
Wie das letzte Mal ist nichts mit Leichtschirm oder dergleichen, ich hab meinen kompletten Streckenkrempel dabei, Niviuk Peak, Kortel Kanibal Race, Vario, GPS, die nötigsten Kleider zum Wechseln und ein minimal gepacktes Neccessaire. Alles in allem wiegt das ganze Zeugs knapp 25kg.
Wie gesagt, das Wetter sieht nicht so sehr gut aus. Viel Feuchtigkeit, thermisch wirds bestimmt, aber ob die Basis ne vernünftige Höhe erreicht… Ich mache mich mit dem Zug auf nach Fanas, fliegts dort nicht so bin ich per Bahn schnell im Engadin und von dort hoffentlich bald in Österreich oder Italien.
Als ersten Rucksack-Test laufe ich schnell von Grüsch nach Fanas, ne ideale kurze Strecke, um sich zumindest der Tauglichkeit einigermassen bewusst zu werden. Es geht nicht schlecht und ich bin zufrieden, der Rest wird sich per Gewöhnung auch noch erledigen. Da ich einen Zug wegen des gesclissenen Rucksacks und der folgenden Umpackerei verpasst hab wird es etwas später, das Bähnli kommt um etwa 12 Uhr bei der Bergstation an.
Wegen der etwas fortgeschritteneren Zeit mache ich mich auf den Weg an den Höreli-Startplatz. Nordwest-Wind ist prognostiziert, die Wolken ziehen auch ganz schön. Es hat sich noch keine Wolke über dem Höreli gebildet, wird es wohl schon fliegen?
Grad nach meinem Start bilden sich die ersten Wolkenfetzen und es geht gewohnt zuverlässig rauf. Obwohl, rauf ist etwas übertrieben. Die Basis befindet sich dort auf etwa 2000m, mit etwas an und in der Wolke rumfliegen kann ich noch etwa 200m mehr machen. Trotzdem ists natürlich sehr tief, oje, wird das reichen, um drüben am Stelserberg irgend ne vernünftige Chance zu haben um wieder hoch zu kommen?
Wie auch immer, probieren geht über studieren und so fliege ich halt mal los. Ich hab die Option, gnadenlos hinten rum zu fliegen, so den Talwind zu vermeiden aber bei nem Absaufer ne heavy Wanderung zurück zu riskieren oder vorne rum in den Talwind zu kommen um mich dann irgendwie soarenderweise retten zu müssen. Als Weichei dass ich halt mal bin nehm ich die Route nach vorne ins Tal und strande wie erwartet oberhalb von Schiers am vom Talwind angeströmten Hang.
Hier kann man zwar wunderbar soaren, aber ich habs bisher noch nie geschafft, da irgendwie und irgendwo wieder Thermikanschluss zu bekommen und so von dieser Falle wegzukommen. Wiederum schaff ichs nicht, nach einer Weile wirds mit zu bunt, ich lass mich durch die Düse spülen und peile die nächste Soaringmöglichkeit an. Man kann sich vorstellen, dass dies nicht die angenehmste Art zu fliegen ist, in nem starken Talwind, immer irgendwo in nem Lee von irgendetwas. Meine angestrebte Soaringkante erweist sich auch als nicht grad superzuverlässig, aber immerhin kann man sich halten. Aber es ist sehr turbulent, immer tief über den Baumwipfeln und weiter ins Tal gehts mit meiner Höhe nicht, weil ichs nie über eine vorgelagerte Hochspannungsleitung schaffen würde.
Ich mühe mich noch ne Weile rum aber irgendwann sind meine Nerven am Ende und ich gehe oberhalb von Jenaz an nem Hang landen. Das wird im gewohnt starken Talwind nochmals zu ner etwas emotionale Angelegenheit, aber schlussendlich komm ich dann doch grad noch vor nem Bauernhaus runter. Aber immerhin, die ersten 5km nach Slovenien wären geschafft
Danach gehts zu Fuss weiter über Luzein nach Küblis, ne schöne kleine Wanderung, entweder gradaus oder runter… Ich gewöhne mich an meinen Rucksack. Von Küblis weiter per RhB nach Kolsters, dort finde ich ne wunderschöne, vom Talwind ideal angeströmte Wiese und spiele noch etwa 3h im Wind. Nach etwas Rumgefrage quartiere ich mich schlussendlich dann halt doch in der Jugi in Klosters ein.
Ich hab zwar erwartet, dass es etwas teurer werden könne, aber nach einigem Suchen finde ich in einem Restaurant (leider weiss ich nicht mehr, wie’s heisst) doch ein einziges bezahlbares Gericht, nämlich Pizokel mit irgendnem Wild
OK, nicht grad Saison, aber die Portion ist sehr gross und suuuper
Ah, sehr gut, bin zufrieden, und morgen gehts von der Madrisa mindestens bis in die Dolomiten
Freitag, 10.07.09
OK, die Madrisa scheints nicht zu werden, alles ist wolkenverhangen, kein blaues Fleckchen ist zu sehen. Die Prognose fürs Engadin ist besser, ich mach mich auf den Weg rüber und bei Ftan mit dem Sessellift in die Höhe. Ein recht starker Wind ist schon zu spüren, ich laufe noch etwa 400m über wunderschöne Wiesen rauf und finde dann ein wunderbar luvig ausgerichteter Westhang. Puh, aber es zieht recht heftig, ich überleg mir, ob ich wirklich starten soll. Prognostiziert ist wieder NW, zudem 4hPa Nordüberdruck, ich weiss nicht so richtg, was das so für nen Einfluss auf die Windsysteme hat. Aber offensichtlich scheints zumindest mal den Talwind zu unterstützen…
Nun den, ich möchte doch endlich nach Osten, es wird schon gehen… Schon beim Aufziehen merke ich, dass dies vielleicht nicht die schlaueste Entscheidung war, die ich getroffen habe, aber zu spät, der Schirm reisst mich rückwärts in die Höhe und nachdem ich mich endlich ausgedreht hab versuch ich die Situation mal so klar als möglich zu analysieren.
OK, es geht rückwärts in den Himmel, es hört einfach nicht mehr auf. So mache ich mal etwa 400 Höhenmeter. Danach versuche ich mich mal ins Tal vesetzen zu lassen, was auch recht gut geht, irgendwas drückt mich raus, der Nord vielleicht…? Mittlerweile hab ich schon fast die Strecke nach Motta Naluns rückwärts zurückgelegt, mir ist nicht mehr so wohl, aber unten ists womöglich nicht so viel besser. Trotzdem versuch ich runter zu kommen, und unterhalb von etwa 1800m komm ich wieder vorwärts. Schlussendlich lande ich, wiederum nach nem kurzen Flug, um etwas vo 13 Uhr in Scuol. Trotzdem bin ich nicht so unzufrieden, wieder unten zu sein.
Naja, die Gefahr bei allen möglichen Bedingungen zu fliegen ist bei solchen Unternehmungen halt gross…
Ich entscheide mich, es morgens nochmals von hier versuchen zu wollen. Zuerst suche ich noch nach nem Bus zurück nach Ftan, aber als dieser erst in ner halben Stunde fährt, entscheide ich mich zu laufen. Wird mit der Zeit ein richtiges Wettrennen gegen die Wegweiserzeit, 1h 45′ wird dort prognostiziert, die Hälfte setz ich mir irgendwann zum Ziel, schaffe es aber nicht ganz, sondern brauche schlussendlich ne knappe Stunde. Schade
Danach gehts an das Suchen einer Unterkunft, ich nehme mir viel Zeit, habe ja auch viel davon, und laufe etliche Runden durch das Dorf. Ah, nicht zu vergessen: Es gibt dort ein kleiner Glacé-Hersteller, Balnot Glacé, den ich daraufhin mit Hamsterkäufen unterstütze
Die verkaufen ihre Glacé übrigens auch in Zürich in der Kletterhalle im Gaswerk in Schlieren, also unterstützen bitteschön ![]()
Schlussendlich quartiere ich im Hotel Bella Vista ein, ist das günstigste, was ich finden konnte und die Besitzerfamilie ist super sympatisch, zudem gibts Balnot Glacé
Aber es ist noch genügend Zeit, um was zu unternehmen. Zuerst sag ich schnell den Wasserbüffeln im Dorf tschüss, danach möchte ich rüber zum Schloss auf der anderen Talseite. Nun, ich weiss noch nicht so recht, wo ich den über den Inn komme, aber mal schauen, vielleicht hab ich Glück und lauf grad an ne Brücke unten im Tal. So mache ich mich den auf den Weg, anstatt aber an eine Brücke, komme ich grad am Fluss an einen Schiessstand, schätzungsweise für Jäger und zum Tontaubenschiessen…, Naja, nicht, was ich gesucht habe, aber zumindest reichts, um noch etwas den Inn zu erkunden. Erst hab ich noch baden wollen, aber das Wasser hat sich dann doch als leicht kühl, also saukalt erwiesen, das haben dann nur die Beine ertragen wollen.
Schon seit einiger Zeit zieht aus Nordwesten recht dunkle Schichtbewölkung auf, als diese dann anstalten macht, sich auszuleeren mache ich mich auf zurück nach Ftan. Einige Tropfen bekomm ich zwar ab, aber knapp reichts dann doch. Doch ich bin optimistisch für den nächsten Tag. Die Prognose ist recht perfekt fürs Engadin, zumindest scheints schweizweit für morgen der geeignetste XC-Spot zu sein.
Samstag, 11.07.09
Juhuu, es hängen zwar noch einige Fetzen Restbewölkung in der Gegend rum, aber nichts beunruhigendes, ansonsten ist der Himmel blau und ich optimistisch. Gemütlich gehts wiederum mit dem Sessellift hoch, dieses Mal bin ich früh dran, ich möchte um 9 Uhr beim Startplatz Motta Naluns sein. Das bin ich dann nach etwa 30′ wandern auch und beginne mal zu warten und den Schwalben zuzuschauen, spektakulär.
Klar möchte ich keinen Absaufer riskieren und so starte ich nicht gleich um 10 Uhr, aber um 10:30 Uhr mach ich mich dann parat und um 10:40 Uhr starte ich. Dies nicht nur darum, weils definitiv zu fliegen scheint, sondern auch, weil sich aus Nordwesten eine riesige Abschattung nähert, vor welcher ich flüchten möchte.
Nach dem Start gehts denn auch herrlich leicht und ohne eine Minute zu kratzen gleich an die Basis auf etwa 2800m. Yes, das ist der Tag, so solls sein, weiter gehts. Aber die Abschattung ist eigentlich schon da und ich kann kein Ende erkennen. Nun denn, im Moment fliegts noch, weiter nach Osten, vielleicht zieht die ganze Suppe irgendwo vorbei…
Sehr weit gehts nicht mehr, das ganze Gebiet ist mittlerweile abgeschattet und schlussendlich strande ich schon am Südwesthang des Val Sinestra, wo ich zusammen mit nem Adler im NW-Wind und mit der letzten Thermik noch etwas rumsoare, dann aber irgendwann unterhalb des Piz Arina auf ner Waldlichtung auf etwa 1900m landen gehe. Dieses Mal ärgert es mich wirklich sehr, der Tag hat super begonnen und diese riesige Abdeckung hat grad im Süden kein Meteodienst prognostiziert. Naja, hilft auch nichts, die Situation ist nun mal, wie sie ist.
OK, die Hoffnung hab ich noch nicht aufgegeben. Der Tag ist noch jung, ich rechne eigentlich damit, dass diese Schicht vorüber zieht und laufe wieder hoch über die Waldgrenze, wo ich auf 2300m einen wunderbaren Vorsprung finde, von dem ich nach SW-SO starten kann.
Immer noch ist alles abgedeckt, ich habe Zeit und nerve ein paar Kühe, welche sich etwas weiter oben tummeln. Das war nicht wirklich schlau, waren die Rindviecherbis anhin nicht wirklich an mir interessiert, habe ich jetzt ihre Neugierde geweckt und werde sie nicht mehr los. Am Anfang ist mir das noch egal, als es dann aber sukzessive an immer mehr Hängen der Umgebung zu regnen beginnt und auch bei mir die ersten Tropfen fallen werden die Viecher zur Qual. Ich möchte zumindest vor dem Regen noch runterfliegen, aber wie man’s kennt stehen die Tiere, auch nachdem man sie wieder mal verjagt hat, schnell wieder neben einem und kauen auf Schirm und Gurtzeug rum. Ah, ich muss einfach irgendwie weg hier.
Endlich in der Luft, einer absolut toten. Wollte ich anfangs noch ins Tal und per Bus und Autostopp weiter ins Vinschgau, so entscheide ich mich in der Luft, als ich die tollen Hänge im Überblick sehe, um und lande grad unterhalb von Tschlin. Das Dorf liegt weiter östlich, sehr nahe der Grenze, nicht im Tal sondern auf etwa 1500m am Hang, so dass ich morgen nicht ganz so weit rauflaufen muss. Ich bin etwas frustriert, ich hatte mir mehr von diesem Tag erwartet und es hat auch alles wunderbar begonnen aber das Wetter hat nicht mitgespielt.
Wie immer ists noch recht früh, etwa 15:00 Uhr. Ich quartiere mich im Massenlager der ersten (und mehr oder weniger auch einzigen) Pension ein, die ich finde, dem Hotel-Restaurant Macun. Das Restaurant wird von Mariann, einer Bernerin und Thomas, einem Baselbieter geführt, sie haben das Restaurant von etwa nem Jahr übernommen. Ah, und er fliegt auch Gleitschirm
Aber ich kann nicht einfach hier rumsitzen und nichts tun, irgendwas muss ich noch machen. Auf ner lokal angebrachten Wanderkarte finde ich den Piz Malmurainza, er erhebt sich grad oberhalb von Tschlin und ist knapp über 3000m hoch. Dort möchte ich rauf, ohne Rucksack natürlich
Das Schöne ist, ist man immer mit nem Zusatzgewicht unterwegs, so läuft es sich ohne fast gratis. Ich lasse jeden Krempel unten, trinke manchmal aus nem Bach und erreiche so in gut 2h recht locker knapp 2800m und wähne mich schon oben. Doch ich täusche mich. Ab ner gewissen Höhe zieht über den Fuorcla Salèt, den lokalen Pass unter dem Gipfel, ein verdammt kalter Wind aus Norden. Mein grüner Nicht-Windstopper hat dem nicht viel entgegen zu setzen und bald friere ich einfach wie ein Schwein. Etwas über 2800m lass ichs dann auch schon bleiben und mach mich wieder auf den Weg nach unten. Schön wars trotzdem, hat mir wieder richtig Lust aufs Laufen gemacht!
Danach bin ich kaputt, esse gut im Restaurant Macun und gehe schlafen. Der morgige Tag sollte wiederum nicht schlecht werden, zumindest ist nix gemeldet bezüglich irgendwelcher Schichtbewökung.
Sonntag, 12.07.09
Heute hab ich das erste Mal nen richtigen Aufstieg vor mir bevor ich starten kann. So stehe ich um 5:30 Uhr auf, esse gemütlich das bereit gestellte Frühstück und laufe um etwas vor 6 Uhr los, der Himmel ist blau, so wie’s halt sein soll. Das Ziel ist ein Vorsprung im Gelände ähnlich dem vom letzten Tag, ein idealer Startplatz an einen SO-Hang. Dafür muss ich etwa mehr als 800 Höhenmeter zurücklegen, ich bin um etwas vor 9 Uhr oben.
Doch mittlerweile hat sich wiederum ne dicke Schicht von Westen ins Engadin geschoben, alles ist bedeckt. Mir ist das vorerst egal, ich bin müde und habe viel Zeit, soll sich der Dreck doch auflösen, ich kann warten. Doch um 10 Uhr fängts wiederum an zu regnen und ich starte notgedrungen zu nem Abgleiter ins Tal. Mal in der Luft spüre ich, dass ich sanft, aber wirkungsvoll von nem Westwind geschoben werde. Wollte ich erst noch einfach ins Tal runter und von dort irgendwie weiter, so scheint jetzt der Gleitflug über die Rippe direkt nach Nauders möglich. Es reicht dann auch überraschend gut und so lande ich um etwas nach 10 Uhr in Nauders, Österreich.
Das Dorf liegt grad unterhalb des Reschenpasses, da ich weiter ins Vinschgau möchte, muss ich dort drüber. Mein Ziel ist Mals im Vinschgau, da von dort ne Bahn weiter bis nach Meran fährt. Ich hab sozusagen Passhöhe, es geht also nur noch runter, doch der Weg ist lang, etwa 25km. Doch ich bin motiviert, der Tag ist noch lang und da’s eh bedeckt ist, ist auch das Klima recht angenehm zum laufen. Ich tanke noch einige Kalorien bei nem sympatischen Pärchen kurz vor der Passhöhe und laufe dann los. Kurz nach der Passhöhe werde ich von nem Gleitschirmler angesprochen, woher ich den komme und was ich vor hätte… Zuerst denke ich, es sei Toni Bender, aber er stellt sich als Hely Klinec vor. Er organisiert diverse Erlebnisse hier in der Region, u.a. fliegt er auch mit dem Tandem rum und ist auf dem Weg nach Nauders wo ich herkomme und wo er wohnt.
Etwas vor Graun hält dann ein Wagen. Es ist der besagte Hely, er schlägt mir vor, mich mitzunehmen, am Watles solls fliegen, nichts spezielles, aber etwas Soaring. Zudem sei der Berg wunderbar SO-ausgerichtet, ein guter Morgenstartplatz, da er meine Pläne mittlerweile kennt. OK, ich bin zwar jetzt so richtig in nem Lauffieber und gut unterwegs, aber dazu sag ich natürlich nicht nein…
Runter gehts von Graun nach Mals, ein riesig langer, sehr breiter und gleichmässig abfallender Hang, so was wie 5km Übungshang am Stück
Hei, wenn’s hier raufblässt muss das ne super Spielwiese sein, vielleicht etwas zuwenig steil zum fliegen, vielleicht könnte es aber auch grad so reichen. Und Wind habe es hier meistens zur Genüge, entweder von Nord oder von Süd, da der Pass sehr anfällig für Föhnströmungen sei. Und das glaubt man auch sofort, sieht man zum Beispiel den Taleinschnitt nach Süden ins Vinschgau am Ende des Engadins, eindeutiger gehts wohl kaum.
Nun den, wir holen am Landeplatz noch zwei Deutsche Madln (kommen aus dem Sauerland aus nem Dörfchen in der Nähe von Lüdenscheid und wollen erst mal runterfliegen bevor sie dann der Rest der Woche rauflaufen) ab und fahren dann hoch ins Dorf Prämajur. Bis ins Tal sinds etwa 650m Höhenunterschied, nicht die Welt, aber die SO-Flanke sieht gut aus. Auf Anraten eines wartenden Locals quartiere ich mich gleich in das neben dem Startplatz befindende Hotel Watles ein, ein 3 Stern Hotel, aber wirklich OK im Preis für Gleitschirmflieger, 45 Euro inkl. Abendessen für ne Nacht. Da wär ich selbst zuerst woanders fragen gegangen.
Aber mit Soaren ist nix, fast alles abgedeckt und fast kein Wind, von Thermik ganz zu schweigen. Ich faulenze einfach mal so rum, aber langsam bekomm ich doch wieder etwas Lust, was zu machen. So flieg ich dann halt einfach einmal ins Tal und lauf wieder rauf, damit hab ich dann auch genügend Hunger fürs Nachtessen
Dieses ist edel, fast zu edel für mich und meine Kluft, aber das interessiert mich eigentlich nicht so sehr.
Die Wetterprognose ist wieder etwas besser für die nächsten 2 Tage, mal schauen, was dann draus wird. Morgen kann ich ausschlafen, liegt doch der Startplatz gleich neben dem Hotel. Ahh, gemütlich…
Montag, 13.07.09
Als ich aufwache ist der Himmel blau. Ich ess ne Riesenportion zum Frühstück und leg mich dann in die Sonne am Startplatz. Wenn’s auch blau ist, so optimistisch siehts nach dem zweiten Blick nicht mehr aus. Ne heftige Inversion liegt im Tal, grad so auf Startplatzhöhe. OK, solls doch mal richtig reinheizen, ich habe Zeit. Auch weiter oben ziehen die Wolken schnell von Norden her und über allem hats viele Lentis. Wie war das, föhnanfällig…
Gut, schlussendlich machen mir diese Lentis nicht so viele Sorgen, nur ganz schwacher Überdruck ist von Norden her angekündigt, und gegen Wind in der Höhe hab ich ja noch die Inversion zu meinem Schutz… und auch der Höhenwind sollte noch abflauen. Mittlerweile ist auch ein zweiter Gleitschirmer aufgetaucht, ein Local, auch er rätselt wegen des Nordwindes in der Höhe.
Eigentlich wollte ich einfach warten, bis diese Inversion weg ist, und wenn es bis am Abend dauert. Aber von Nordwesten folgt schon wieder die nächste grossflächige Abdeckung! Schon wieder! Langsam zweifle ich daran, dass das Zufall ist, sind das vielleicht Reste grösserer Wolken tiefer in den Alpen, die mit dem Nordwest einfach zu uns geblasen werden… denn irgend einen Zusammenhang scheint zu bestehen mit dem Tagesgang, am Morgen wars zumindest immer blau. Wieder einmal sehe ich keine weitere Möglichkeit als zu starten um zumindest noch etwas zum fliegen zu kommen.
Ich starte also um etwa 11 Uhr. Nichts nenneswertes trägt mich am Watles, ich fliege sofort weiter an die nächste Rippe. Dort geht es dann überraschenderweise wieder bis zum Inversionsdeckel rauf. OK, dann halt warten… Aber lange warten ist nicht, die dicker werdende Schichtbewölkung schattet wieder mal ab und irgendwann ist Schluss, ich lande vor Mals. Das frustet mich jetzt wirklich heftig, zur Bewältigung muss ich jetzt einfach mal etwas essen gehen…
Das hilft ein wenig, auf jeden Fall möcht ich jetzt wieder irgendwo rauf und zumindest noch nen Abgleiter machen… Ob Schluderns erstreckt sich eine beeindruckende Südwestflanke, diese müsste doch zumindest am Abend gehen, sofern sich den die Sonne nochmals zeigt. Leider finde ich keinen Weg und muss querfeldein durch den Wald. Mühsamer noch als das sind in den tieferen Lagen unzählige Brämen (Bremsen…), welche mich fast auffressen, etwas weiter oben werden diese aber wie von Geisterhand durch normale Fliegen ersetzt, welche mich nicht wirklich stören, zumindest nicht ganz so stark.
Während meines Aufstiegs, es ist inzwischen 14:30 Uhr, kommt dann auch bald die Sonne wieder hervor. Bald sehen die Bedingungen dann sehr gut aus, es bilden sich schöne Cumuli. Aber ich bin nach wie vor im Wald und noch lange nicht oben, das Gelände ist nicht eben wanderfreundlich, teilweise verkommt die Sache zu ner heftigen Kletterei und ich komm nur langsam vorwärts.
Irgendwann komme ich aber doch aus dem Wald, es ist inzwischen 16:30 Uhr und wiederum am abdecken. Das stört mich aber nicht wirklich, ich bin zufrieden von meiner Wanderung. Das hab ich eh öfters beobachtet, wenn ich laufe ist mir das Wetter egal, es demotiviert mich auch nicht wirklich, wenn’s während des Wanderns schlecher wird.
Ich möchte nicht lange warten, einfach noch etwas fliegen, nicht das mir am Ende noch irgend ein Regenschauer den Flug zunichte macht, denn es wird dunkler von Westen her. Das war vielleicht etwas übereilt, den geregnet hats nie, aber schlussendlich ohne Bedeutung, denn die Abeckung hat sich erst nach 18 Uhr wieder aufgelöst. So mach ich nen gemütlichen Flug in nur noch sehr leichter Thermik runter nach Schluderns, zumindest hab ich Zeit, um auch noch einige Fotos aus der Luft zu machen, zum einen von den ganzen Bewässerungsanlagen (das Tal wird massivst bewässert, da sind die paar Spritzen im Wallis fast vernachlässigbar), zum andern von der Churburg, der beeindruckenden Burg etwas oberhalb von Schluderns.
Trotzdem verlässt mich langsam aber sicher die Motivation. Bis jetzt war während so vieler Tage so wenig Fortschritt zu erkennen, irgendwie brauch ichs langsam nicht mehr. Zudem soll das Wetter ab Mittwoch eh wieder schlechter werden, was auch nicht weiter motivierend wirkt.
Doch morgen möcht ichs nochmals versuchen und ich nehme mir vor, zum Abschluss noch etwas zu leisten. Und auf ner lokal angebrachten Wanderkarte finde ich auch schon ne wunderbare Südseite, in welche ich reinstarten möchte. Doch das ist gar nicht so einfach, denn erst mal ist da viel Wald. Und erst ab der Baumgrenze auf etwa 2200m finden sich wieder grosse Wiesen. Bald schon hab ich einen wunderbaren Startplatz ausgemacht, die Köpflplatte auf 2410m. Es scheint sogar Wanderwege zu geben die von Eyrs, dem nächstsüdlicheren Dorf, halbwegs direkt dorthin führen.
Ich bin wieder motiviert. Allerdings hab ich Respekt vor diesem Aufstieg, ich werde von 900m starten, die Köpflplatte ist auf 2400m, grad im Hinblick, dass ich dieses Mal nicht einfach ohne Gepäck hochrennen kann, machen mir diese 1500m Aufstieg Eindruck. Ich bereite mich also etwas darauf vor. Als erstes kaufe ich mir ne Wanderkarte, ich vertrau den Wanderwegen hier noch nicht so ganz. Danach futtere ich mich recht systematisch auf, kaufe ein und fresse mich so richtig voll, sogar was zu essen für den nächsten Tag hab ich…
In Eyrs finde ich nach etwas Beratung zum Glück noch ein Zimmer, ich drücke mir am Abend zur Kohlenhydrat- und Fettreservenauffüllung noch ne Pizza rein, geniesse nen tollen Blick auf den Ortler und verziehe mich danach bald ins Bett.
Dienstag, 14.07.09
Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Um etwas vor 5 Uhr mache ich mich auf den Weg, es wird langsam hell. Ich komme sehr gut vorwärts, die Wege sind gut beschriftet und auch die Wanderkarte bewährt sich. Und noch ein Vorteil des frühen Aufstehens: Die Fliegen schlafen auch noch, allerdings nicht mehr für lange…
Das Wetter… Tja, ich seh den Himmel nicht, das Vinschgau liegt unter ner Nebeldecke… Aber das ist mir egal, ich möcht jetzt einfach diese Köpflplatte erreichen, wenn’s geht bis 9 Uhr. Das ist auch der Grund, weshalb ich so früh unterwegs bin, ich möcht nicht irgendwo oben stehen und schlussendlich kann ich womöglich nicht mehr starten, weil ich zu spät bin. Zudem möchte ich Zeit haben, ich möchte Pausen machen können, ich weiss auch nicht genau, wie fit ich schlussendlich wirklich bin.
Der Anfang ist sehr steil, dafür gewinne ich schnell an Höhe und stelle keine beunruhigende Ermüdung fest. Ich futtere mich ganz vorbildlich immer wieder mit meinen Riegeln auf, ne ganz neue Erfahrung für mich
aber scheint was zu bringen. Danach gehts etwas flacher, ich treffe im Nebel und mitten im Wald auf einige Pferde, ist irgendwie ein schönes Bild. Danach wirds nochmals sehr steil, das geht dann etwas in die Muskulatur, aber schlussendlich ists weniger weit als erwartet und ich komme überraschend fit nach 3h 40′ auf der Köpflplatte an.
Ein Grossteil des Weges habe ich im Nebel zurückgelegt. Als ich auf der Köpflplatte ankomme, scheint für nen Augenblick die Sonne, aber bald ist wieder alles grau. Da ich so eh noch nicht fliegen kann und die Basis sowieso sautief, tiefer als mein Startplatz sein wird, habe ich noch viel Zeit totzuschlagen.
Seit ich gestern auf die Karte geschaut habe weiss ich, dass der Weg von der Köpflplatte weiter zum Madatschknott geht. Dieser ist 3081m hoch, das ist mir die ganze Zeit im Hinterkopf rumgegangen… Und jetzt bin ich hier, fühle mich sehr fit und habe Zeit, warum den nicht. Ohne Rucksack werden die 650 weiteren Höhenmeter leicht zu schaffen sein. Damit hätt ich meinen 3000er auch noch
Dieses Mal nehme ich aber Jacke und Überhosen mit, de Rest lass ich unten. Und ohne Rucksack ists halt wirklich fast gratis. In erster Linie sinds auch nicht die Höhemeter, die etwas Zeit kosten, sondern der Weg nach Nordwesten, welcher einfach dem Grat entlang zurückgelegt werden muss. Um 11 Uhr bin ich oben, ich bin zufrieden mit mir…
Zwischen den Wolken hindurch ist auch ne halbwegs vernünftige Sicht auf die umliegenden Hügel möglich, ahh, wandern ist doch auch was Wunderschönes! Doch der Nebel scheint sich langsam aufzulösen, bald hab ichs doch wieder eilig, runter zu kommen… Doch zurück am Startplatz zeigt sich das Bild nicht so stark verändert, der Nebel scheint zwar nur noch in Fetzen rumzuliegen, doch die Basis ist immer noch unter meinem Startplatz. Wie kann das sein, gestern war diese so hoch, heute einfach mal 1000m tiefer…
Na egal, in erster Linie bin ich zufrieden durch meine Wanderung und im Grunde genommen hat sich für mich der Tag damit auch schon erledigt. Ich starte, fliege in den Wolken etwas auf 2300m rum, springe noch 2 Rippen weiter und versenke mich danach unter die Inversion auf 1600m. Unter dieser soare ich dann noch etwa 45 Minuten rum, ich finde einfach den Weg durch die Inversion nicht mehr. Meine Motivation ist eh nicht mehr die Beste, so lass ichs bleiben und geh oberhalb von Schlanders landen, da ich im Tal gar nicht mal viele Landewiesen sehe und man das laut eines Locals wegen des starken Talwindes so machen sollte. Wie auch immer, ich packe zusammen.
Per Autostopp gehts dann runter nach Schlanders und von dort mit der Vinschgerbahn zurück nach Mals. Hier gehts per Postauto durchs Val Müstair und über den Ofenpass nach Zernez und von dort per Zug nach Sagliains. Es ist erst 17 Uhr und ich beschliesse in Sagliains noch etwas im Talwind mit dem Schirm zu spielen. Das mache ich dann auch für eine Weile. Ich möchte um 20 Uhr auf den Zug nach Landquart, bis dahin ists aber noch ne gute Weile und ich lege mich etwas in meinen Schirm um zu dösen. Ich schlafe ein.
Mittwoch, 15.07.09
Ich habe verpennt! Es ist schon nach 23 Uhr und der letzte Zug geht etwa um 22 Uhr von Sagliains ab! Mist, was mach ich jetzt? OK, im Moment scheints nicht zu regnen. Ich versuche einfach mal, weiter zu schlafen… Aber das klappt irgendwie nicht mehr, zudem fängts um etwas nach 24 Uhr wirklich an zu tröpfeln. Ich räume so gut es geht zusammen und bring mich in der Gallerie zum Autoverlad durch den Vereinatunnel vor dem Regen in Sicherheit. Wirklich regnen tuts allerdings nie und mir ists in erster Linie langweilig.
So beschliesse ich, wieder mal etwas zu laufen und mache mich auf den Weg in Richtung Flüelapass. Na gut, wirklich vorwärts komme ich nicht, häufig hocke ich einfach etwas rum und warte auf irgendein Auto, was mich vielleicht rüber nach Davos oder besser noch nach Landquart bringt. Zwei fahren an mir vorbei, einmal schauerts noch so richtig und ich muss mir dem Packsack, der Jacke und halbwegs unter nem Stein etwas Schutz vor dem Regen suchen…
Mittlerweile ist 3 Uhr, ich mag irgendwie nicht mehr so richtig, die Füsse schmerzen etwas und ich bin vor allem müde. Irgendwie schaffe ichs, an den Packsack gelehnt, noch etwas mehr als ne Stunde zu schlafen… Dann laufe ich langsam weiter.
Langsam wirds hell, es ist kurz vor 5 Uhr. Ich bin noch lange nicht auf der Passhöhe, aber es kommt wieder mal ein Auto vom Engadin her rauf. Ich versuche natürlich zu stöppeln, und tatsächlich, der hält an. Was wird sich der wohl denken… Ich habe Glück, er würde mich sogar bis Zürich mitnehmen, aber mir reicht Landquart, wollens ja mal nicht übetreiben. Nach dem ich kurz und knapp meine Geschichte geschildert habe bin ich dann ein guter Zuhörer, ein sehr ruhiger vor allem… Geht nicht gegen meinen Chauffeur, dem bin ich dankbar, dass er mich mitgenommen hat, aber trotzdem war ich selten so froh, endlich in meinem Zug nach Hause zu sitzen.
Fazit
Naja, etwas weniger fliegen als vorgesehen, hab sicherlich nicht das beste Wetter erwischt, aber wie ich mal gesagt hab, wenn’s nicht fliegt, dann gibts halt Wanderferien. Das letzte Jahr bin ich im Frühling gegangen, das würd ich in Zukunft wieder so machen, obwohls natürlich auch da mal ne Woche wettermässig traurig aussehen könnte.
Interessant wars trotzdem. Vielleicht hätt ich schon ausserhalb der Schweiz beginnen sollen dann wärs noch etwas mehr experimentieren gewesen, aber ich hab halt einfach nicht damit gerechnet, dass ich grad so schlecht vorwärts komm. Aber die Freiheit, völlig mobil und in keiner Weise an einen Ort gebunden zu sein, sondern sein ganzes Hab und Gut immer mit sich mit zu tragen, die fasziniert mich immer wieder. Allerdings wär manchmal ne leichtere Ausrüstung schon ganz nett. Ich denke obwohl körperlich vieles ne Gewohnheitssache ist wird man vor allem im Kopf flexibler damit.
Schlussendlich warens etwas weniger Gegenden, die ich kennen gelernt habe, als ich mir anfangs gedacht habe. Trotzdem eine mir noch unbekannte, das Vinschgau. Gut, grad nen Kulturschock wars nicht, viel einfacher gehts natürlich für nen Deutschsprachigen nicht… Trotzdem ists immer interessant, grad wenn’s ums übernachten geht.
Ich hab mir ursprünglich mal vorgenommen, mit dem öV oder per Autostopp weiterzureisen, wenn ichs fliegerisch nicht schaffe. Aber irgendwie bin ich wieder von diesem Plan abgerückt. Grad weil ich weiss, dass es nur ein oder 2 gute Tage braucht, um mit dem Schirm mal weit zu kommen, hab ich’s mir nicht so leicht machen wollen, einfach den Daumen hochzuhalten und so Strecke zu machen. Irgendwie hats halt schon was, diese Distanz per Gleitschirm zurückzulegen…
Das Ganze wird sicher irgendwann mal wiederholt werden. Und ich werd wieder mehr laufen. Die ganzen Wandereien haben mir viel gegeben, vor allem auch das Gefühl, wirklich auch körperlich was geleistet zu haben. Das geht dem Gleitschirmfliegen einfach ab. Aber es ist die Verbindung, die fasziniert, körperlich den Grundstein legen für nen tollen Flug, wenn das zusammenpasst, das Eine das Andere ergibt, dann stimmts einfach.
Ah, übrigens: Da die Flüge wirklich jeweils nur seeehr kurz waren, hab ich keinen auf den xcontest geladen. Denke viel geht dadurch nicht verloren…
Hier der Link auf alle Fotos. Was mir aufgefallen ist wieder zu Hause: Keine Menschen ausser mir
Schon etwas peinlich, offensichtlich war ich jeweils zu beschäftigt… Werd das nächste Mal drauf achten.
Hy Urs,
Schöner Bericht und sicher ein tolles Erlebnis, obwohl ja das Wetter leider nicht mitgemacht hat.
Gruss Jan
Hi Urs
Wirklich toll, obwohls mit dem Wetter nicht wirklich gepasst zu haben scheint. Mir gefallen besonder die schlaffen gestellten Photos. Erinnert mich an Bruno
Gruess Christoph
People in all countries get the loans from different creditors, because it is easy and fast.