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The Flying Bullshit; 195km weit

Die Berge so weiss, die Landschaft so weit, wunderbar. Der Schnee ist schon etwas sulzig, die Sonne brennt vom stahlblauen Himmel. Es ist 10 Uhr morgens. Noch ein paar routinierte Handgriffe und dann entschwebe ich in das Gewühl aus Gasmolekülen. Getragen von N2, O2, und noch ein paar anderen Helfern machte ich mich auf, neue und alt bekannte Welten zu erforschen. Unter mir noch viel Wasser, das sich strikte weigert seinen Aggregatszustand zu wechseln, trotz des Dauerbeschusses an elektromagnetischen Wellen.

So ist dann auch einmal fertig, dort wo die feste Dihydrogen-mono-oxid phase zu dominant ist. Ich schwebe also wieder zurück Richtung Mekka, nein nicht nach Osten, Nach Westen ging die Reise. Von flüssigem Dihydrogen-ether in Mikrotropfenform war noch nicht viel zu sehen. Doch schon bald zieht etwas anderes meine Aufmerksamkeit in seinen Bann. Übergross, Gigantisch, Riesig, so präsentierte sich mir das männliche Geschlechtsteil unter mir, gezeichnet in den Schnee. Dazu die Schmeichelhafte Aussage „DAS IST DEINER“.

Nicht schlecht, denke ich mir, da brauche ich mich ja nicht zu verstecken! So in meiner Manneskraft bestätigt fällt es mir leicht die kleine Lasche zu meinen Füssen nach vorne zu drücken. Was des Tibeters Gebetmühle, ist des XC Piloten’s Stängeli. Immer fleissig betätigen um dem Nirwana ein Stückchen näher zu kommen.

Doch ich kam nicht ins Nirwana sondern zu meinem zweiten Wendepunkt. Wie ein verlorener Sohn in der Wüste, wende ich mich abermals Mekka zu, dieses Mal tatsächlich Richtung Osten. Doch bevor ich voller Ehrfurcht die heilige Stätte 7-mal umrunden darf, wartet noch eine andere Aufgabe auf mich. Eine lange Querung, voller Entbehrungen. Ein übertritt des Flusses, nein nicht des Jordans. Wie einst Moses durch das Meer schritt, teilte der voraus Flieger mit dem Vorahnflieger Schirm die Wolken vor mir und ermöglichte mir eine Sichere Überquerung, ohne von den heranrückenden Gesellen des schwarzen Ägyptischen Gewittergottes erfasst zu werden. Doch der Avancierte Flieger war sich bald nicht mehr sicher ob dort zwischen den verschneiten Hängen tatsächlich das Land liegt wo Milch und Honig fliesst. Da meine Geschmacksknospen sowieso eher Fleisch bevorzugen liess ich mich nicht beirren. Immer zu, gegen Süden. Ich schwebe hoch, am Tag des Tyr, doch nicht ganz zu Odins reichlich gedeckter Tafel.

So wende ich mich nochmals, ein drittes und letztes Mal, gegen Mekka. Dieses Mal Richtung Norden. Ich nehme mir Zeit. Ich will schliesslich den Ort der an guten wie auch an schlechten Tagen fliegt gebührend huldigen! So überfliege ich mit meinem Fliegenden Teppich die heiligen Masten und die geweihte Gondel. Ohne gleich den Boden zu küssen lande ich. Etwas erschöpft von diesem Ziellosen suchen. Mehr verwirrt als zuvor. Eine Frage beantwortet bekommen, 100 neue gestellt. Dennoch kann ich jedem einen Ausflug nach Mekka empfehlen, es lohnt sich fast immer!!

Hier der Flug auf xcontest.

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  1. Skydive
    Skydive
    21. April 2009, 06:09 | #1

    heilige siech :D die droge bruch ich au :D

  2. Sterri
    Sterri
    21. April 2009, 12:37 | #2

    hehe, andersch geil ;)

  3. 21. April 2009, 18:04 | #3

    Sebi, du hast wohl ein bisschen zuviel pipettiert. oder was meinst du janine?

  4. 22. April 2009, 00:25 | #4

    Hehehe, irgendwie hani s’Gliche dänkt :-)

    Nein, geiler Flug, wahnsinnig weit und wahnsinnig schnell. Leider hat das Dreieck den Nachteil, dass man nicht direkt auf den Dreiecksschenkeln fliegen kann… Wenn man jetzt ein wenig umrechnet wirds grad nochmals länger und schneller.

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