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2/3. Task des XC-Open in Manilla

Wie kann es wieder anderst sein. Morgens um 10:00 Uhr türmten sich wieder mal richtige Gewitterwolken. Es regnet schon im Norden von Mt. Borah. Das motivierte natürlich enrom. Jedenfalls war es vorhersehbar, dass es immer wieder regnen wird, da ja der Wind die Wolken immerwieder auf die Ridge drückten und dort die Luft unweigerlich steigen musste und auch die Wolken sich natürlich aufbauten.

Doch nichts desto trotz wurde ein Task eröffnet, und zwar mit einem Sicherheitsturnpoint gegen den Wind und in einer Distanz von 87km. Wir dachten schon, dass es eine harte Arbeit wird, da der Wind doch recht drückte.

Obwohl es sehr dunkel war Stürzte sich Urs als erster Raus. Ich nehme an, dass er einfach keine Lust hatte im Pulk zu fliegen. Er zeigte, dann einen schönen Schlauch und schon waren die ersten und ich draussen. Als wir von Mt. Borah wegflogen öffneten sich plötzlich die Schleussen des Himmels. Es stürzten die Wassermassen vom Himmel und wir flüchteten vor der Front durch. Urs war tief und so kam er in die Böenfront und es sah nicht sehr angenehm aus wie er runter ging und landete. Somit entschied ich mich zu gasen und davon zufliegen. Trotzallem wurde ich sehr Nass und hoffte das, dass Vario nicht hops machte. Mit mir unterwegs waren eigentlich nur Comps und 2-3. War noch interessant wie bei denen die Schirme verhielten.
Abends erfuhren wir noch, dass einer mit dem Notschirm abgegangen ist und einer mit seinem Comp en Fullstall machen musste, da er Verhänger hatte.

Eigentlich machte dieser Task keinen Sinn, da wir als wir hochgedreht haben, wieder fast beim Mt. Borah waren. Dann vorgleiten und 500m weiter kommen und wieder zurückaufrehen Richtung Mt. Borah. Und schlussendlich stand ich 7.6km vom Mt. Borah nach 1h Flug am Boden. Nicht sehr eindrücklich…

Jedenfalls kamen mir wieder beim heutigen und gestriegen Flug, die Zweifel am Wettkampffliegen. Es scheint mir, als das es fast gefährlich wird, wenn man irgendwo hinfliegen muss wohin einer das will. So verstehe ich bald warum Leute wie Eva und Co. solche Risiken eingehen, um die Besch…enen Task zu fliegen. Ich hoffe Urs wird nach unseren Ferien mal was gutes darüber schreiben ;)
Sogar die Besten kamen nicht über 14.3km und das beruhigte mich ein bisschen ;) siehe Spassresultat.

Doch guten Retriev kame Urs und ich schnell wieder auf den Berg und konnten am Nachmittag schön rumsoaren und Thermiklen. Cool war, dass ich Jumbos Boomerang 5 fliegen konnte und diesen auch einbisschen in der Thermik austesten konnte. Wingover gingen erstaunlich gut und fast ohne Aufwand. Was mich am meisten störte war, dass der Schirm am anfang kaum drehen möchte aber als er drinn war, ging es gut.

Der 3.Task wurde noch verreckter als der 2. Da es schon um 11:30 Uhr wie aus Kübeln goss und nicht mehr besser wurde. So gingen wir Baden und liessen den Tag platzen.

So hoffen wir, dass wir wenigstens Morgen noch mal einigermassen in die Luft kommen, bevor wir wieder nach Hause kommen.

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  1. Thomas
    20. Februar 2009, 20:26 | #1

    Hey, ein interessanter Bericht und einmal mehr tolle, stimmungsvolle Fotos. Schade, dass das Wetter so schwächelt. Macht’s gut und liebe Grüsse, Thomas

  2. donlamco
    donlamco
    21. Februar 2009, 11:25 | #2

    ciao dominik, coole bilder bist du da am produzieren. kurze frage: was für equipment brauchst du da? normale digitalkamera mit weitwinkel oder spiegelreflex?

  3. Skydive
    Skydive
    21. Februar 2009, 14:15 | #3

    @donlamco
    Hallo Marco

    Jo brauche eine DSLR Nikon D90 mit meistens einem 12-24er Objektiv. Und thx.

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