Langsam gehts im Flachen
Nachdem es am Dienstag trotz kurzem Flügli von mir trotzdem noch recht spät geworden und es nichts zu essen gegeben hat, war ich am morgen doch recht hungrig. Leider hats bis zum Start doch nur noch für ne Packung Marshmellows gereicht, aber auch das gibt Kalorien.
Danach rauf und Start so etwa um 12 Uhr, wie immer, diese Mal allerdings nach Westen. Der Hügel ist nicht sehr hoch, somit gehts zu Beginn immer ums Nichtabsaufen. Dies klappt meist überaschend gut, ungewohnterweise meistens viel besser im Flachen und oft auch noch unhemlich tief über Grund.
Der Beginn hat sich dann auch als etwas mühsam erwiesen, schlussendlich konnten wir aber alle etwas überhöhen und waren schön zusammen auf geicher Höhe am Thermik suchen. Bis an die Basis gings nicht, aber irgendwann wars genug und so sind Sebi und ich halt trotzdem mal losgeflogen.
Es ging nach Norden. An der nächsten Ridge recht tief, war wieder mal Kratzen angesagt. Chancen gibts auf so einer Höhe nicht viele, ich hab dann irgendwann mal Glück gehabt und etwas gefunden, Sebi’s Flug war dort leider schon zu Ende. Domi war inzwischen auch bei uns, er hat mehr Höhe vom Start mitgenommen und konnte unsere Sorgen so elegant umgehen. So sind wir zusammen etwas weiter geflogen.
Mittlerweile hatben den Weg auch viele Hangies bevölkert, die haben nach wie vor ihre Competition, starten auch vom Mt. Borah und sind deshalb recht zahleich. Das ist praktisch, den auch die zeigen einem machmal schöne Schläuche. Allerdings mehr als die ht mir auf dem weiteren Flug ein weisser Axis-Gleitschirm geholen.
So auch jetzt: Domi und ich konnten schon bald von seiner Hilfe profitieren und uns tief unten nen Schlauch zeigen lassen. Danach gings gemütlich weiter, alles der Strasse entlang, auch wie immer.
Irgendwann nach Barraba wurde es noch einmal kritisch. Ein “blaues Loch” stellte sich in den Weg, es ging vorerst einfach mal runter und meine Kenntnisse bezüglich Abrissstellen im Flachen sind noch etwas lückenhaft, somit bin ich etwas orientierungslos einfach mal losgeflogen. Hier gehtz mein Dank definitiv an den Axis, der hat mir tief nen Schlauch gezeigt und so ging die Sache weiter.
Zwei Ridges zur Auswahl, ich kann mich im weiteren Flug nicht wirklich für einen entscheiden und switche etwas zwischen den beiden. Weiter in Richtung Bingara ist allerdings nichts mehr mit Wolken, es wird ales blau. Komischerweise ists hier auch auf einmal sauturbulent, kann mir nicht wirklich eklären, woher das kommt. Immerhin gehts mit einem schönen Schauch unter der letzten Wolke noch einmal an die Basis, danach raus ins Blaue und danach leider ohne noch was Schlaues zu finden zur Landung.
Die Strasse ist nach, zudem ists ne asphaltierte mit eingermassen Verkehr, trotzdem warte ich ewig, bis mich endlich mal jemand mitnimmt. Zu meiner Überraschung ist dies ein Truck, dachte eigentlich, dass die Hitchhiker nur an den Tankstellen mitnehmen.
Wie auch immer, so gehts gemütlich die 87km zurück nach Manilla.
So, nachdem mein erster Flachlandflug recht schnell zu Ende war gings beim zweiten Versuch schon etwas besser. Mal schauen, was die nächsten Tage bringen (eigentlich weiss ichs schon, ist ja schon die nächsten Tage..
).
Hier der Flug auf xcontest.
Domis Bilder von diesem Tag.