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Archiv für Februar, 2009

Charakterfrage

24. Februar 2009

Nun sind wir wieder in der Schweiz. Der erste Arbeitstag ist auch schon wieder absolviert, wir hoffen auf nen schönen Frühling in den Alpen.
Manilla ist allemal ne Reise wert, wenn man im Flachen streckenfliegen möchte. Flachlandfliegen war für mich neu, ich habe hier einiges darüber gelernt.

Auch neu war für mich die Teilnahme an einer Competition. Auch diese Erfahrung hat mich einiges gelehrt, ich bin mir über einige Gefahren, welche mir bis anhin unbekannt waren, bewusst geworden. Auch glaube ich etwas besser zu verstehen, warum Unfälle wie z.B. Ewa’s Gewitterflug überhaupt passieren können. Diese Comp hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und mir klar werden lassen, was mir Gleitschirmfliegen bedeutet und was nicht.

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Offizieller 2. Task Manilla XC Open

21. Februar 2009

Heute hat der Tag mal fast ohne Wolken begonnen. Erst um 11:00 Uhr haben sich die ersten kleinen Cumuli gebildet. Doch der Tag hat einige Inversionen und Überentwicklungen vorhergesagt. Nichts desto Trotz wurde heute ein anständiger Task gesetzt, so wie wir fliegen wollten konnten wir.
Doch der Anfang erging mir mega Zäh. Ich kam kaum auf Höhe und konnte die Inversion bei ca. 900m nicht durchbrechen. Es dauerte ne gute Stunde bis ich mal ein bisschen über dem Startplatz war und dann zog ich mal los. Sebi und Urs hatten schon früher einen schönen Bart erwischt und waren ausser Reichweite.
Es lief mir ganz zäh und als ich über Barraba ankam war kaum ein Steigen vorhanden. Ich sah vor mir liegende Piloten wegfliegen aber die fanden auch nix in der Nähe. So entschied ich mich zu Parkieren bis ich eine Wolke ausmachen konnte die sich neben mir bildete.
Nebenan bildete sich eine schöne Cumuluswolke mit beträchtlicher stärke. Als dann noch eine Wolke kam und ich die Ausdrehte bereitete sich die Cumulus neben mir zu einer Cumulusnimbus aus. So entschied ich mich die Wolke zu umfliegen. Doch als ich zum Gleiten ansetzte, bildete sie plötzlich einen rechten Amboss und bildete eine schöne Mammantus Struktur. Ich wollte eigentlich von ihr wegfliegen, doch der Schatten holte mich ein und ich bekam aufeinmal zügiges Steigen im Vollgas, obwohl es unten Schatten und oben Blau war. Das war für mich ein Zeichen, dass es zu Saugen begann und so entschied ich mich Abzuspiralen und Landen zu gehen.

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2/3. Task des XC-Open in Manilla

20. Februar 2009

Wie kann es wieder anderst sein. Morgens um 10:00 Uhr türmten sich wieder mal richtige Gewitterwolken. Es regnet schon im Norden von Mt. Borah. Das motivierte natürlich enrom. Jedenfalls war es vorhersehbar, dass es immer wieder regnen wird, da ja der Wind die Wolken immerwieder auf die Ridge drückten und dort die Luft unweigerlich steigen musste und auch die Wolken sich natürlich aufbauten.

Doch nichts desto trotz wurde ein Task eröffnet, und zwar mit einem Sicherheitsturnpoint gegen den Wind und in einer Distanz von 87km. Wir dachten schon, dass es eine harte Arbeit wird, da der Wind doch recht drückte.

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1. Task an der XC-Open Manilla

18. Februar 2009

Heute hat der Tag mal verheissungsvoll angefangen. Doch schon um 10:00 Uhr türmten sich gewaltige Wolken gen Himmel. So kam dann der entscheid der Taskleitung das, dass Briefing erst um 12:00 Uhr auf dem Berg abgehalten wird. Wir konnten das nicht ganz verstehen und schauten, dass wir mit dem ersten Basher den Berg hoch kamen.

Oben angekommen gingen wir sofort raus und konnten schon gut Höhe machen. Es hat sogar gereicht, um ein bisschen zu SATen, Wingovern und der Urs hat glaub wieder mal ein Heli am Peak probiert. Als es dann von Nordosten begann die Sonne abzudecken, schliechen wir, die einten mit mehr die anderen mit weniger Schweisstropfen auf der Stirn, wieder zurück zum Startplatz und landeten dort.

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Kein Task aber freies Fliegen

17. Februar 2009

Der Tag fing heute ganz miserabel an. Ich bin verwacht und was höre ich, REGEN!!!! Das motivierte uns besonders aus dem Bett zu kriechen. Doch schon beim Morgenessen besserte sich die Lage und es begann aufzuklaren.

Nach einer kurzen Zeit kam auch schon Wind auf und wir konnten die Kites auspacken und rumspielen. Langsam können wir sogar Springen. Nachdem der Task gecancelt wurde, musste noch gewartet werden, bis die Strasse zum Mt. Borah freigegeben wurde. Ich dachte schon, dass man eh früher rauffahren konnte, doch Godfrey hatte den richtigen Riecher und lies lange niemanden rauf. Denn als wir den Basher gepackt hatten, mit Sebi an der Fahrertüre ein Pole an der Beifahrertüre und einer auf der Motorhaube, wobei ja noch einer im Trailer hockte, stellte man fest, dass gewisse mit den 2WD Maschinen nicht recht den Berg raufkamen. Zum Glück hatten wir ein Untersetzungsgetriebe und 4WD um an den Gestrandeten SUV’s vorbeizuziehen.

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Erlebnisse, Reisen

Besser wurde es nicht

16. Februar 2009

Momentan ist hier der Wurm drinn…

Es regnet, oder wenn es nicht regnet, dann Windet es sehr stark. Es hat in den letzten Tagen so viel Regen niedergelassen wie es sonst in einem halben Jahr gibt. Wir können zwar nen bissle Kiten mit kleinen Schirmchen und Drachen und auch nen bissle Baden und so, doch ist es schon noch ein bisschen zermürbend…

Doch eventuell kommt es so weit, dass wir morgen endlich wieder mal fliegen können. Es wird auch Zeit, denn ich kann langsam schon den Handstand und wenn es so weitergeht lerne ich noch das Einradfahren!!!!

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Das XCOpen beginnt – es regnet

15. Februar 2009

Endlich hat das XCOpen begonnen. Damit leider auch der Regen. Es ist markant kälter als während der ersten Woche, von knapp 40°C sind die Temperaturen auf um die 20°C gefallen. Godfrey hat beim einleitenden Briefing erwähnt, dass die Wetterlage an die der Worlds 2007 erinnert, naja, das heitert die Situation auch nicht weiter auf. Allerdings besteht Hoffnung, am Montag solls besser werden.

Einige von euch werdens gesehen haben, die Polen haben vor-vor-gestern hier epische Strecken geflogen. Meine wars nicht so sehr und auch meinen Kollegen ists nicht super gelaufen. Aber was solls, immerhin konnten wir trotzdem mal unseren norwegischen Retrieve testen, doch, doch, scheint trotz anfänglicher Skepsis gar nicht schlecht zu funktionieren. Und da unser Fahrer auch grad noch der Leadsänger der örtlichen Band ist, somit einheimisch und einer zügigen Fahrweise nicht abgeneigt ist, waren wir auch auf Dirt Roads immer schnell unterwegs. Mal schauen, ob der Bus das überlebt.

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Mit neuer Frische Richtung Westen

13. Februar 2009

Mit zwei zwilings Eigelb Eiern im Magen (die es hier Gratis gibt) gehts schon leichter mit dem Berichte schreiben :-)

Gestern hatten wir wider einmal Streckenwetter nach dem Kaltfront Durchgang vor drei Tagen . Dieser Kaltfront Durchgang hatte es in sich. Die Max. Temperatur ist um 20°C Zurückgegangen und zum ersten mal seit wir in Australien sind war es möglich so etwas wie Kälte zu empfinden.

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