Der andere Samstag
Mr B warft einen hastigen blick auf seine Uhr, der Minutenzeiger machte einen Sprung, es war Punkt neun Uhr. Mr D und Mr W warteten bereits.
Mr B verlor keine Zeit und setzte sich unverzüglich hinter das Steuer der schweren Limousine. Auf ihrem Weg passierten sie den imposanten Hauptbahnhof, doch keiner der drei würdigte ihn nur eines Blickes. Im Wagen herrschte eine angespannte Stille. Ist er da wo er sein sollte? Ist er wirklich so schnell wie angepriesen? Wird er ihn meistern können?
Die Landschaft änderte sich, die Hochhäuser und grauen Plätze wichen bald braunen Wiesen und verschneiten Bergen.
Mr B wischte sich den Schweiss von der Stirn, und blickte nervös auf die Strasse. Da war es, Mr B riss die Limousine rechts herum und lenkte sie Geschick auf eine kleine Nebenstrasse, die sich langsam den Berg hochwand. Sein gehetzter Blick schweifte über die Landschaft, wo war das Zeichen?
Mit quietschenden Reifen kam der Wagen zum stehen, beinahe hätte Mr S das Zeichen übersehen, doch nun war er sich sicher es musste hier sein.
Aus den Augenwinkeln betrachtete er das Gebäude, nichts hätte auf das hochbrisante Innenleben schliessen lassen. Mr D und Mr W bezogen Stellung während Mr B zielsicher auf einen Hintereingang des Gebäudes zuschritt. Vor dem Eingang machte Mr B halt und musterte den Türbogen, nach kurzem zögern griff er in eine kleine Nische zu seiner Linken. Ein Zahlenfeld wurde sichtbar. Der Code, mit zittrigen Fingern gab er die Zahlenkombination ein. Einen Augenblick lang geschah nichts, dann schwang die Türe zur Seite und gab den Blick frei auf einen kleinen Raum, in dessen Mitte lag ein in Stoff gehüllter, zylindrisch geformter Gegenstand. Also das ist er, dachte Mr B und Streckte die Hand aus und nahm den Gegenstand an sich.
Mr W, Mr D und Mr B standen an der Bergstation der kleinen Gondel Bahn die sie zuvor auf den Berg befördert hatte. Vor ihnen tat sich eine Wunderschöne Winterlandschaft auf. Tausende kleine Eiskristalle liessen die mit Schnee überzuckerten Bäume im grellen Sonnenlicht blitzen, dahinter waren die mächtigen Berge zu sehen, die lange Schneefahnen in den Himmel zogen. Doch Mr W, Mr D und MR B nahmen dies kaum wahr. Wo zum Teufel war Mr J? Er verspätete sich sonst nie bei solchen Aktionen! Mr B ergriff die Initiative und marschierte ohne weiter auf Mr J zu warten rechts den Berg hinauf, die Sache war einfach zu wichtig um noch weitere wertvolle Zeit zu verschwenden. Zielstrebig Stapften sie durch den Schnee und machten erst halt als sie eine leicht abfallende Wiese erreichten. Mr B zog den mysteriösen Gegenstand hervor, die Anspannung stand ihm ins Gesicht geschrieben. Langsam, fast andächtig öffnete er die schwarze Hülle, ein leises Knistern war zu hören. Mr B breitet den Inhalt des Paketes auf der Wiese aus. Ein lächeln huschte über sein Gesicht, so viele Entbehrungen, so viel Mühe hatte es ihn gekostet und nun lag er einfach vor ihm, goldgelb schillernd im Sonnenlicht. Mr B liess die Karabiner zuschnappen. Einige beherzte Schritte und weg war er. Er genoss das unglaublich leichte Gefühl dahinzuschweben, alle lasten des Alltages waren vergessen. Er war frei. Frei wie ein Vogel.
Bilder: http://picasaweb.google.de/Skydive80/2008_12_13_brNdgelina#
Filmli: http://www.youtube.com/watch?v=imZd3TE6D_U&feature=channel_page
Wirklich gut, mal was ganz anderes….
Ist ja herrliches Winter in der Schweiz.
Haha, Sebi, dr Hammer
So herrlich isch de Winter nid wirklich, nass und Scheisswätter an de Wuchenänd… Ab wenn bisch in dr Schwiiz?
respect from da ghettooo.
MR w