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Laveno

Am Samstag sind wir (Frühlingsflugwoche Lötscher) aus der Toskana zurückgekommen und haben in Laveno (Italien) zum Abschluss nochmals Halt gemacht.
Der Tag hat wunderbar begonnen und wir (und vor allem ich) konnten es kaum erwarten wieder in die Luft zu kommen.
Bis dann alle mit den verschiedenen Fahrzeugen in Laveno am Landeplatz von ICARO angekommen und dann auch mal endlich auf dem Berg nahe dem Landeplatz waren ist schon einige Zeit vergangen und bis zum Start wars halb zwei.

Hab vermutet, dass es ein guter Tag werden könnte und mal in einem Nebensatz ausgelotet wie es mit dem Abholdienst steht. Das Feedback war gar positiv und damit stand einem Versuch mal wieder ein bischen weiter zu fliegen nichts mehr im Wege.

Kaum gestartet gings dann auch schon zügig über dem Startplatz rauf. Nachdem ich etwa 2300m erreicht habe gings los in Richtung Lugano. Ich hatte keine Ahnung wo kontrolierte Lufträume sind und wo nicht. Egal. Den Mt. Lema in Sicht habe ich über die kleinen Hügel darauf zugehalten. Auf ca 1300m und nicht mehr viel über grund angekommen habe ich nach einem Schlauch sondiert und siehe da, zuerst langsam, dann immer besser gings nach oben. Mit bis 6m/s gings zeitweise rauf und ich konnte 2000m gutmachen ohne wirklich eine richtige Flanke. Staun… Mit gut 3300m Höhe gings in Richtung Mt. Lema wo ich nach 3-4km Gleitflug und immerhin 10km/h Gegenwind mit immer noch 1000m über Gipfel ankam. Schnell gings wieder auf über 3000m und im beschleunigten Flug der Kannte in Richtung Tamaro entlang.

Immer noch auf über 3000m ein kleiner Rechtsschwenker, über Ceneri bis an den Mt. Bar in einem fast 7km Gleitflug mit Zeitweise über 3m/s Sinken, voll beschleunigt.

Nach ein bischen suchen und sanftem steigen gings an die wunderschöne Flanke neben Belinzona, wos wieder mit sattem Steigen auf über 3000m ging.

Weiter über die Graspiste von San Vittore an die nächste super Kante und von Segelfliegern umringt, wieder auf 3000m. Einfach Spitze, an die Kante ran und rauf im zügigen Lift.

Schon mit voller Blase und immer mehr schwindender Konzentration am Flugplatz Londrino vorbei nach Biasca. So langsam war ich müde und mochte nicht mehr weiter fliegen obwohls immer noch rauf ging.

Sehr zufrieden und ziehmlich erschöpft habe ich mich entschlossen in Biasca zu landen und meiner Blase nachzugeben.

Ein paar Stunden später wurde ich dann auch schon wieder vom Schlubus aufgegabelt und ein wunderschöner Tag hat ein Ende gefunden.

Hier der Flug:
http://www.xcontest.org/world/en/flights/detail:christophh/29.3.2008/12:27

Christoph Cross Country, Reisen ,

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